Montag, 20. Dezember 2010

Konjunktiv II

Konjunktiv II

Bildung

  • Konjunktiv II bildet man mit der Vergangenheitsform des Verbs (Wortstamm + e). Dabei tritt oft Umlaut auf.
    Beispiel:
    kam (kommen) – er käme

  • Wichtig sind aber nur die Formen von haben, sein und den Modalverben.
    Beispiel:
    ich hätte / du wärst

  • Einige starke Verben werden manchmal mit Konjunktiv II verwendet. Meist bevorzugt man aber die würde-Form (würde + Infinitiv).
    Beispiel:
    ich würde gehen

  • Wenn man mit dem Konjunktiv II eine Situation in der Vergangenheit ausdrücken will, verwendet man wäre/hätte + Partizip II.
    Beispiel:
    ich wäre gegangen

Verwendung

  • indirekte Rede
    Beispiel:
    Er sagte, er wäre krank gewesen.

  • (irreale) Wünsche und Hoffnungen
    Beispiel:
    Ich wünschte, ich hätte eine Million.

  • irreale Aussagen / Bedingungssätze
    Beispiel:
    Ich würde dir helfen.
    Wenn ich Zeit hätte, würde ich dir helfen.

  • besonders höfliche / vorsichtige Anfragen
    Beispiel:
    Wären Sie bereit, das zu tun?
    Heute habe ich keine Zeit - wie wäre es am Freitag?

  • vorsichtige / zurückhaltende Aussagen
    Beispiel:
    Das wäre toll.
    Das könnte man auch anders machen.

  Konjunktiv II würde-
Form
sein haben
ich wäre hätte würde …
du wär(e)st hättest würdest …
er wäre hätte würde …
wir wären hätten würden …
ihr wär(e)t hättet würdet …
sie wären hätten würden 

Freitag, 3. Dezember 2010

Nominativ und Akkusativ

Bestimmter Artikel I (Nominativ & Akkusativ)

Singular
Nominativ Akkusativ
maskulin der (Tisch) den (Tisch)
feminin die (Schule) die (Schule)
neutrum das (Kleid) das (Kleid)


Plural
Nominativ Akkusativ
maskulin die (Tische) die (Tische)
feminin die (Schulen) die (Schulen)
neutrum die (Kleider) die (Kleider)


Unbestimmter Artikel I (Nominativ & Akkusativ)

Singular
Nominativ Akkusativ
maskulin ein (Tisch) einen (Tisch)
feminin eine (Schule) eine (Schule)
neutrum ein (Kleid) ein (Kleid)


Plural
Nominativ Akkusativ
maskulin - (Tische) - (Tische)
feminin - (Schulen) - (Schulen)
neutrum - (Kleider) - (Kleider)

Donnerstag, 11. November 2010

Karneval am 11.11. um 11.11

Berühmt über die Stadtgrenzen hinaus


Nach der Gründung des Festkomitees waren die Kölner nicht mehr zu halten. Eine Karnevalsgesellschaft nach der anderen entstand. 1860 ging der erste "Geisterzug" am Abend des Karnevalssamstag. Auch nach der Jahrhundertwende hielt die "Gründerzeit" der Narren an. 1902 entstand die Ehrengarde, als Begleittruppe von Bauer und Jungfrau. 1906 bekam Prinz Karneval seine Prinzengarde. Weitere Gesellschaften etablierten sich.Willi Ostermann mit seinen Liedern und die originelle Grete Fluss machten den Kölner Karneval über die Stadtgrenzen hinaus berühmt. Die "Sitzungen" mit Büttenrednern und Liedersängern überbrückten die Zeit vom "11.11.", der Sessionseröffnung des Karnevals, bis zum Höhepunkt am Rosenmontag. So ist es noch heute.
Nun sind Gruppen wie Bläck Fööss, Höhner und Paveier, das Rumpelstilzchen oder der Werbefachmann, die Markenzeichen der "fünften Kölner Jahreszeit". Weltberühmt ist der "Stippeföttchen-Tanz" der Roten Funken, eine Persiflage auf strammes Soldatentum. Mittlerweile gibt es etwa 160 Karnevalsgesellschaften, Heimatvereine, Viertelgemeinschaften, die das "vaterstädtische" Fest in rund 500 Sitzungen, Bällen und Umzügen feiern.

Die Geschichte des Kölner Karnevals


Der Kölner Karneval ist fast so alt wie die Geschichte der Stadt selbst. Griechen und Römer feierten Dionysos und Saturn zu Ehren fröhliche Frühlingsfeste mit Wein, Weib und Gesang. Die Germanen feierten die Wintersonnenwende als Huldigung der Götter und Vertreibung der bösen Winterdämonen. Später übernahmen die Christen die heidnischen Bräuche. Die vorösterliche Fastenzeit wurde mit der Fastnacht oder dem Karneval (carne vale = Fleisch lebe wohl!) eingeläutet. Im Mittelalter nahmen die Fastnachtsfreuden, die "Mummerei", oft drastische Formen an, sehr zum Verdruß von Rat und Kirche der Stadt. Verbote und Verordnungen halfen wenig, es wurde wild und fröhlich gefeiert. Zum lustigen Straßenkarneval gesellten sich im 18. Jahrhundert die sogenannten "Redouten" nach venezianischem Vorbild, ausgelassene Masken- und Kostümbälle, die zunächst dem Adel und dem reichen Bürgertum vorbehalten waren. 1736 gab es in Köln die erste Redoute in einem Adelshaus am Neumarkt.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Wettbewerb

Schülerwettbewerb „Worüber erzählen unsere nationalen Geldscheine?“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
24.08.2010
Die Geldscheine/ Banknoten erzählen spannende  Geschichten über ihre Länder und  Leute.
Was und wer sind auf den Banknoten dargestellt?
In diesem Schuljahr starten die TeilnehmerInnen in Estland,  Lettland, Litauen, Polen,  Belorus, Japan und in der Ukraine mit einem internationalen  Geldscheinprojekt.

Der  Wettbewerb läuft in 2 Etappen.
Die erste Etappe ist landesweit und die zweite Etappe ist grenzüberschreitend.
Ziel des Projekts: Vorstellung der nationalen Geldscheine; Kennenlernen der Geldscheine anderer Länder
Inhalt des Projekts: Power-Point Präsentation der nationalen Geldscheine
Altersgruppe: Jugendliche im Alter 15-19; Einzelarbeit oder Teamarbeit (bis 3 Personen)

Projektetappen:
I. Wettbewerb im eigenen Land  (Regionale Etappe)
Verlauf des Wettbewerbs:  die TeilnehmerInnen fotografieren nationale Geldscheine von beiden Seiten,  beschreiben  sie  (maximale Wortzahl 60 pro Geldschein) und schicken ihre Power-Point Präsentation  an den örtlichen  Deutschlehrerverband.
Einsendetermin: 1. November
E-Mail-Adresse: wettbewerb@edlv.ee
Auswertung der  Projektarbeiten im Deutschlehrerverband, die beste Projektarbeit wird in die internationale Runde, in koordinierendes Land - Estland  geschickt.
Termin: 15. November

E-Mail-Adresse: wettbewerb@edlv.ee

Dienstag, 12. Oktober 2010

Род существительных

Grammatik
 

Genus (Geschlecht) der Substantive

Im Deutschen teilt man die Substantive in drei Genera (grammatische Geschlechter): Maskulinum (der), Neutrum (das) und Femininum (die). Das grammatische Geschlecht der Substantive hängt von der Bedeutung ab (Wörter, die männliche Personen bezeichnen, sind Maskulina → natürliches Geschlecht) oder von der Form des Substantivs (die Wörter auf -chen sind Neutra). Die Regeln erklären nicht alles, aber sie helfen beim Lernen des Genus. Am besten lernen Sie den Artikel (der/die/das) immer zusammen mit dem Substantiv.
Maskulina (Artikel der) sind:
Wörter, die männliche Personen bezeichnen
der Mann,
der Onkel,

der Junge
Jahreszeiten, Monate, Wochentage, Tageszeiten der Frühling,
der Januar
,
der Samstag
,
der Abend
Aber:
das Frühjahr
,
die Nacht
Himmelsrichtungen der Süden,
der Nordwesten
Alkoholische Getränke
der Wein,
der Sekt
,
der Cognac
,
der Likör
           
Aber:
das Bier
Automarken der Mercedes,
der Mazda,
der Fiat
Viele Wörter auf -e, die ein Lebewesen bezeichnen
der Finne,
der Experte
,

der Löwe
Wörter auf -er, die einen Beruf, eine Nationalität, ein Gerät oder ein Werkzeug bezeichnen
der Techniker,
der Österreicher
,
der Computer
,
der Hammer
 
Aber:
das Messer
Fremdwörter auf -ant, -ent, -eur, -ist, -ismus, und -or der Praktikant,
der Student,

der Ingenieur
,
der Tourist
,
der Realismus
,
der Direktor

Neutra
(Artikel das) sind:
Wörter, die Kinder oder junge Tiere bezeichnen das Baby,
das Kind
,
das Kalb
Viele Metalle und die meisten chemischen Elemente
das Metall,
das Gold,
das Uran,
das Chlor
Aber:
die Bronze,
der Stahl,
der Sauerstoff
Wörter auf -chen und -lein das Mädchen,
das Brötchen,
das Fräulein
Kollektiva mit Ge- das Gebirge,
das Gemüse
Substantivierte Infinitive auf -en das Treffen,
das Rauchen
Fremdwörter auf -(m)ent und -um das Sortiment,
das Dokument

das Studium
,
das Praktikum

Feminina (Artikel die) sind:
 
Wörter, die weibliche Personen bezeichnen die Mutter,
die Schwester
,
die Tante
Schiffsnamen die Titanic,
die Otto Hahn
Die meisten Bäume, Blumen und Früchte
die Birke,
die Kiefer;

die Tulpe
,
die Rose
;
die Birne
,
die Banane
Aber:
der Wacholder;
der Apfel
Die meisten Substantive auf -e, die nicht ein Lebewesen bezeichnen, vor allem Zweisilber
die Frage,
die Stunde
,
die Schule
,
die Straße
Aber:
der Name
,
das Interesse
,
das Ende
Substantive auf:  
-ei die Datei,
die Druckerei
-heit die Neuheit,
die Gelegenheit
-in die Chefin,
die Freundin
-keit die Möglichkeit,
die Schwierigkeit
-kunft die Zukunft,
die Herkunft
-schaft die Wirtschaft,
die Eigenschaft
-ung die Ausstellung,
die Prüfung
Fremdwörter auf:  
-anz die Toleranz,
die Distanz
-enz die Konkurrenz,
die Differenz
-ie die Theorie,
die Industrie
-ik die Technik,
die Fabrik
-ion die Organisation,
die Produktion
-ur die Reparatur,
die Natur
-tät die Qualität,
die Universität

Zusammengesetzte Substantive und Abkürzungen


Das Genus des zusammengesetzten Substantivs ist gleich dem des letzten Substantivs (→ Grundwort):
die Arbeit + der Platz der Arbeitsplatz
das Geschäft + die Reise die Geschäftsreise
die Woche + das Ende das Wochenende
Abkürzungen haben im Allgemeinen dasselbe Genus wie die entsprechenden vollständigen Wörter:
der PC der Personalcomputer
der VW der Volkswagen
der Krimi der Kriminalroman/ -film
das Info das Informationsblatt
die EU die Europäische Union
die Uni die Universität

Dienstag, 5. Oktober 2010

der 3.Oktober. der Tag der Wiedervereinigung Deutschlands



Bundesrepublik Deutschland
DDR

Heutige Bundesrepublik Deutschland, darüber die nach 1948 geteilten Gebiete:
• Bundesrep. Deutschl. (bis 1990),
• Berlin (West) (→ Berlin-Frage),
• DDR (Beitritt 1990) und
• Saarland (Beitritt 1957, → Saarstatut)
Als Deutsche Wiedervereinigung oder Deutsche Vereinigung[1] wird der durch die friedliche Revolution in  in der DDR angestoßene Prozess der Jahre 1989 und 1990, der zum Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 führte, bezeichnet. Die damit vollzogeneDeutsche Einheit, die seither an jedem 3. Oktober als Nationalfeiertag begangen wird, beendete den als Folge des Zweiten Weltkrieges in der Ära des Kalten Krieges vier Jahrzehnte währenden Zustand derDeutschen Teilung.

Richtungweisend für diese Entwicklung war die Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989, die den  endgültigen Zerfall des politischen Systems der DDR bewirkte. Notwendige äußere Voraussetzung der deutschen Wiedervereinigung war das Einverständnis der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, die bis dahin völkerrechtlich noch immer die Verantwortung für Deutschland als Ganzesinnehatten beziehungsweise beanspruchten. Durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag (Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland) wurde der Einheit der beiden deutschen Staaten zugestimmt und dem vereinten Deutschland die volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten zuerkannt. Staatsrechtlich spricht man, wie im Falle des Saarlands 1957, von „Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland“, politisch undsozioökonomisch von der Vereinigung der DDR mit der Bundesrepublik.
Maßgebliche Zwischenstationen auf dem Weg der deutschen Wiedervereinigung waren dieVolkskammerwahl im März 1990 sowie der Staatsvertrag über die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion. Am 20. September 1990 stimmten die Volkskammer der DDR und der Deutsche Bundestag dem Einigungsvertrag zu, am darauf folgenden Tag der Bundesrat.