Donnerstag, 3. März 2011

Für die 12 Klassen

Liebe Deutschlernende in den 12 Klassen,
auf dieser Seite können Sie mehr Infos über deutsche Feste  finden.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Опросник!

Обращаюсь к гимназистам с просьбой заполнить анкету.

Dienstag, 25. Januar 2011

Infinitiv mit und ohne "zu"


Gebrauch des Infinitivs mit/ohne "zu"


Der Infinitiv steht ohne "zu" in folgenden Fällen:

1. nach den Modalverben und dem Verb "lassen".

"Die Touristen wollen eine Rundfahrt durch die Stadt machen.
Der Lehrer lässt den Schüler den Text lesen."

2. nach den Verben der Bewegung wie "gehen, fahren, laufen."

"Wir gehen Bücher kaufen.
Die Kinder fahren baden."

3. nach den Verben "hören, sehen, fühlen. "

"Wir hören die Mädchen singen.
Ich sehe den LKW fahren. "

4. nach Verben "lehren, lernen, helfen" schwankt der Gebrauch der Partikel "zu".

a) Bei "lehren, lernen" hängt es davon ab, ob der Satz mehrere Wörter enthält.

"Ich lerne Klavier spielen.
Ich habe heute morgen nach dem Frühstück 2-3 Stunden Klavier zu spielen gelern. "

b) Bei helfen – ob man einfach beisteht oder etwas selbst erfüllt:

"Ich helfe meiner Mutter, das Zimmer in Ordnung zu bringen (Ich bringe es selbst in Ordnung).
Ich helfe dem Jungen, auf den Zaun zu klettern (Ich stehe nur bei). "

Der Infinitiv steht mit "zu":

1. nach den meisten Verben: "beginnen, beschließen, versprechen, vorschlagen, bitten, scheinen, glauben, vergessen, empfehlen, pflegen, befehlen, verbieten u. a. m. "

"Das Mädchen beschloss, den Brief zu beantworten."

2. nach den prädikativen Adjektiven "stolz, glücklich, froh, überzeugt, bequem u. a."

"Es ist immer interessant, etwas Neues zu erfahren."

3. nach einigen abstrakten Substantiven wie "der Gedanke, das Glück, der Freude, der Wunsch, die Absicht, die Möglichkeit."

"Ich habe den Wunsch, nach Australien zu fahren. "

Der Infinitiv kann mit seinen näheren Bestimmungen eine Infinitivgruppe bilden und steht in dieser meist mit "zu":

"Die Mutter bat den Sohn, sich in der Schule mehr anzustrengen. "

   

Montag, 20. Dezember 2010

Konjunktiv II

Konjunktiv II

Bildung

  • Konjunktiv II bildet man mit der Vergangenheitsform des Verbs (Wortstamm + e). Dabei tritt oft Umlaut auf.
    Beispiel:
    kam (kommen) – er käme

  • Wichtig sind aber nur die Formen von haben, sein und den Modalverben.
    Beispiel:
    ich hätte / du wärst

  • Einige starke Verben werden manchmal mit Konjunktiv II verwendet. Meist bevorzugt man aber die würde-Form (würde + Infinitiv).
    Beispiel:
    ich würde gehen

  • Wenn man mit dem Konjunktiv II eine Situation in der Vergangenheit ausdrücken will, verwendet man wäre/hätte + Partizip II.
    Beispiel:
    ich wäre gegangen

Verwendung

  • indirekte Rede
    Beispiel:
    Er sagte, er wäre krank gewesen.

  • (irreale) Wünsche und Hoffnungen
    Beispiel:
    Ich wünschte, ich hätte eine Million.

  • irreale Aussagen / Bedingungssätze
    Beispiel:
    Ich würde dir helfen.
    Wenn ich Zeit hätte, würde ich dir helfen.

  • besonders höfliche / vorsichtige Anfragen
    Beispiel:
    Wären Sie bereit, das zu tun?
    Heute habe ich keine Zeit - wie wäre es am Freitag?

  • vorsichtige / zurückhaltende Aussagen
    Beispiel:
    Das wäre toll.
    Das könnte man auch anders machen.

  Konjunktiv II würde-
Form
sein haben
ich wäre hätte würde …
du wär(e)st hättest würdest …
er wäre hätte würde …
wir wären hätten würden …
ihr wär(e)t hättet würdet …
sie wären hätten würden 

Freitag, 3. Dezember 2010

Nominativ und Akkusativ

Bestimmter Artikel I (Nominativ & Akkusativ)

Singular
Nominativ Akkusativ
maskulin der (Tisch) den (Tisch)
feminin die (Schule) die (Schule)
neutrum das (Kleid) das (Kleid)


Plural
Nominativ Akkusativ
maskulin die (Tische) die (Tische)
feminin die (Schulen) die (Schulen)
neutrum die (Kleider) die (Kleider)


Unbestimmter Artikel I (Nominativ & Akkusativ)

Singular
Nominativ Akkusativ
maskulin ein (Tisch) einen (Tisch)
feminin eine (Schule) eine (Schule)
neutrum ein (Kleid) ein (Kleid)


Plural
Nominativ Akkusativ
maskulin - (Tische) - (Tische)
feminin - (Schulen) - (Schulen)
neutrum - (Kleider) - (Kleider)

Donnerstag, 11. November 2010

Karneval am 11.11. um 11.11

Berühmt über die Stadtgrenzen hinaus


Nach der Gründung des Festkomitees waren die Kölner nicht mehr zu halten. Eine Karnevalsgesellschaft nach der anderen entstand. 1860 ging der erste "Geisterzug" am Abend des Karnevalssamstag. Auch nach der Jahrhundertwende hielt die "Gründerzeit" der Narren an. 1902 entstand die Ehrengarde, als Begleittruppe von Bauer und Jungfrau. 1906 bekam Prinz Karneval seine Prinzengarde. Weitere Gesellschaften etablierten sich.Willi Ostermann mit seinen Liedern und die originelle Grete Fluss machten den Kölner Karneval über die Stadtgrenzen hinaus berühmt. Die "Sitzungen" mit Büttenrednern und Liedersängern überbrückten die Zeit vom "11.11.", der Sessionseröffnung des Karnevals, bis zum Höhepunkt am Rosenmontag. So ist es noch heute.
Nun sind Gruppen wie Bläck Fööss, Höhner und Paveier, das Rumpelstilzchen oder der Werbefachmann, die Markenzeichen der "fünften Kölner Jahreszeit". Weltberühmt ist der "Stippeföttchen-Tanz" der Roten Funken, eine Persiflage auf strammes Soldatentum. Mittlerweile gibt es etwa 160 Karnevalsgesellschaften, Heimatvereine, Viertelgemeinschaften, die das "vaterstädtische" Fest in rund 500 Sitzungen, Bällen und Umzügen feiern.